(10.6.22, Vorwort im Tätigkeitsbericht 2021 der PH Zug)

Aus Sicht des Hochschulrats stechen rückblickend vier Punkte ins Auge. Erstens die spontane und unkomplizierte Hilfsbereitschaft der PH Zug im Zusammenhang mit Covid-19-bedingten  Ausfällen von Lehrpersonen der gemeindlichen Schulen. Wenn die PH Zug die gemeindlichen Schulen hält, dann halten die gemeindlichen Schulen auch die PH Zug. Zweitens der Abschluss der Akkreditierung nach den Vorgaben des schweizerischen Hochschulförderungs- und Koordinationsgesetzes. Damit ist der gleichwertige Zugang zum Schweizer Hochschulraum gesichert und Platz
für Andersartigkeit bleibt auch. Drittens die Initialisierung des Bildungscampus St. Michael. Die Möglichkeit der Mitgestaltung ist eine riesige Chance für die PH Zug. Dass die Stadt Zug ebenfalls profitieren kann, ist mehr als ein positiver Nebeneffekt. Viertens die Initialisierung des Masterstudiengangs Sonderpädagogik. Nicht Nivellierung nach unten löst die diesbezüglichen Personalengpässe, sondern Qualität und Wettbewerb. Dazu wird die PH Zug einen Beitrag leisten.

Wettbewerb bleibt auch im Kerngeschäft der PH Zug wichtig. Die Pädagogischen Hochschulen leben vom Wettbewerb um die beste Ausbildung von Lehrerinnen und Lehrern. Wo
dieser Wettbewerb einschläft, folgt die Konsolidierung der PH-Landschaft auf dem Fuss. Als Hochschulrat einer kleinen, aber feinen PH setzen wir alles daran, eine solche Entwicklung
zu verhindern. Profil und evidenzbasierte Erfolge halten die PH Zug auf der Gewinnerstrasse. Dabei denke ich etwa an die hohe Praxistauglichkeit der Abgängerinnen und Abgänger der PH Zug durch volle Unterrichtsbefähigung. Andere Messgrössen wären die Pensengrössen bei Berufseintritt (möglichst hoch) und die Verweildauer im Beruf (möglichst lang). Aufgrund solcher Eckwerte rückt die PH Zug in den Fokus von Studierenden und Anstellungsbehörden gleichermassen. Damit ist unsere Zuger PH genau dort, wo wir sie als Hochschulrat haben wollen.

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